Reifeprüfung: Deutsch
Jahrgang 5A
Thema 1: Österreichisches Waldprogramm Aus dem österreichischen Walddialog hat sich das österreichische Waldprogramm entwickelt. Die langfristige Sicherstellung einer multifunktionalen Waldwirtschaft hat in Österreich höchste forst-, umwelt- und gesellschaftspolitische Priorität. Unter dem Motto „Der Wald geht uns alle an“ hat daher der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im April 2003 den Walddialog initiiert. Inhaltlich geht es um eine vorausschauende Regelung, um Interessenskonflikte hintan zu halten und einer besseren Koordinierung von Aktivitäten mit Bezug zum Wald. Ziel ist die Sicherstellung sowie laufende Optimierung einer nachhaltigen Bewirtschaftung, Erhaltung und Entwicklung der Österreichischen Wälder. [....] Das Österreichische Waldprogramm wird mittels eines laufend angepassten und weiterentwickelten Arbeitsprogramms schrittweise umgesetzt. Das Arbeitsprogramm setzt sich aus konkreten Einzelmaßnahmen sowie aus so genannten „best-practice“ Maßnahmen zusammen. Teil des Arbeitsprogramms sind auch Indikatoren mit den jeweils zugehörigen Ist- und Soll-Größen. Mit Beginn 2006 wurde ein permanentes Gremium, „das Waldforum“ gebildet, das mindestens ein- zweimal pro Jahr tagt. Aufgabe des Waldforums sind die Diskussion aktueller forstpolitischer Entwicklungen sowie der weiterführende inhaltliche Interessenausgleich zu waldrelevanten Themen. Das Waldforum sorgt für die kontrollierte Umsetzung und Weiterentwicklung des Arbeitsprogramms des Österreichischen Walddialogs. Ihm obliegen die Evaluierung der gesetzten Maßnahmen sowie die Behandlung neuer wichtiger Themen. 15.02.2008, Lebensministerium ► Wie kann der geschulte Forstmann Ihrer Meinung nach im Sinne des Waldprogramms sicherstellen, dass der österreichische Wald noch besser bewirtschaftet, erhalten und entwickelt wird?
Thema 2: „Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ (Marie von Ebner-Eschenbach) Nehmen Sie dieses Zitat der berühmten österreichischen Dichterin zum Anlass und stellen Sie dar, inwiefern dieses Wort ganz allgemein Gültigkeit hat und ziehen Sie Bilanz darüber, ob und wie es auch für Sie im Laufe Ihres bisherigen Lebens gestimmt hat. Prüfer: Mag.a Claudia KASTNER
Jahrgang 5B
Thema 1: „Die Schäden des Sturms „Paula“, der am 27. 01. 2008 über Österreich zog, sind wahrscheinlich schlimmer als jene beim „Jahrhundertsturm Kyrill“ im Jänner 2007. Erste seriöse Schätzungen sprachen von 6,2 Mio. Festmetern Schaden – das ist gut ein Drittel des normalen Holzeinschlages. Der direkte Schaden macht zumindest 130 Mio. Euro aus. Kyrill hatte im Vorjahr Bäume im Ausmaß von 3,1 Mio. Festmeterngeknickt.“ (Die Presse, 02. 02. 2008) Welche Möglichkeiten hat die Forstwirtschaft, die nach solchen Katastrophen auftretenden Probleme bestmöglich zu bewältigen?
Thema 2: Wie kriminell ist Österreichs Jugend? Fassen Sie den beiliegenden Artikel zusammen und analysieren Sie die Grafik. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Gründe für den Zuwachs an Jugendkriminalität? Welche Präventivmaßnahmenkönnten einen bundesweiten Anstieg verhindern? Prüfer: Mag. Hans WILLINGSHOFER



